chris2000

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Ich komme aus: dem Münsterland,geb.im Rheinld. Ihr System: WIN XP
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Heute morgen wurde in der Schweiz diese Riesenmaschine, die die schwarzen Löcher usw. untersuchen soll, nach einem Jahr wieder in Betrieb gesetzt.
Ich finde das wirklich total faszinierend, dass die Wissenschaftler dem sogenannten Urknall auf den Grund gehen wollen; sie wollen wissen, woher die schwarzen Löcher kommen und diese Teilchen, die vom Universum abgestossen werden, nennt man auch
"Gottesteilchen", und alles das wollen sie akribisch erforschen.
Ist es nicht erstaunlich, dass der Mensch in seinem Forschungsdrang schon soweit geht, um auch -im entferntesten Sinne natürlich - nach GOTT ZU SUCHEN- ????
Es wird vieles auch im Namen der Wissenschaft geforscht, das nicht gut ist, z.B. das Klonen von Menschen; nein, das finde ich nicht gut. Aber eine Maschine -für uns unvorstellbaren Ausmasses- zu erfinden, die die sogenannte Teilchenbeschleunigung simuliert und später aber auch durch gezielte Forschung nachvollziehen kann, um somit letztendlich dieses unerforschte umfangreiche Universum doch noch für uns Menschen halbwegs erklärbar zu machen, das finde ich schon höchst interessant.
Wie findet Ihr das? oder interessiert euch das nicht DIE BOHNE??????
__________________ Wem der grosse Wurf gelungen,
eines Freundes Freund zu sein....
(Schiller aus "an die Freude")
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23.11.2009 12:49 |
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patrickU
sehr aktives Mitglied
 
Dabei seit: 12.12.2005
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| RE: Teilchenbeschleuniger |
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Wir warten alle auf den Knall....
LG,
P.
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24.11.2009 16:35 |
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Bandita

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Dabei seit: 26.03.2007
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ich finde das auch unheimlich faszinierend - und jetzt kommt mein ABER:
ich möchte auch vieles noch meiner Fantasie überlassen können, in meinem Kopf nach verschiedenen Möglichkeiten suchen, was wäre wenn.
Ich "spinne" gerne ein wenig vor mich hin und wenn dann von den Wissenchaftlern eine Lösung für irgendwelche Fragen gefunden wird, bin ich häufig enttäuscht. Meine Fantasie ist meistens die "schönere Wirklichkeit".
Ich will auch nicht nach Gott suchen, mir reicht, dass ich an ihn glaube und dass Er für mich da ist.
Ich möchte nicht, dass alles untersucht wird, wo bleibt die Spannung, die Überraschung, das Erleben können? Ist Unwissenheit nicht auch schön? Mysteriöses fasziniert mich, regt mich zum Denken an und lässt meine grauen Zellen auf Hochtouren laufen.
Selbstverständlich aber gestehe ich den Ingenieuren und Wissenschaftlern dieses Wunderwerkes eine hervorragende Arbeit zu, die ich ehrlich bewundere und vor der ich hochachtungsvoll den Hut ziehen würde, hätte ich einen auf.
Einen schönen Abend, Dir liebe Chris und Dir, lieber Patrick, und, falls es im großen weiten Universum noch jemanden gibt, der dieses liest, - dem natürlich auch.
Bis dahin mit liebem Gruß
Bandita
__________________ mit Herz, Hirn und Humor
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24.11.2009 17:45 |
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chris2000

sehr aktives Mitglied
 

Dabei seit: 17.08.2003
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Themenstarter
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guten Morgen alle, und besonders liebe Bandita,
die Fantasie, die es uns erlaubt, Dinge "zu sehen", die in Wirklichkeit ganz anders sind, ist -so finde ich- ein ganz wichtiges Element in unserem Dasein. Hätten wir die Fantasie nicht, gäbe es keine Gottesbilder, gar nichts, gäbe es; nur das Wissen. Und das Wissen ist doch eigentlich das Gegenteil von Fantasie, oder?
Der Forscherdrang, der Menschen - Wissenschaftler dazu treibt, Dinge zu erforschen, von denen sie zwar eine Vorstellung in ihrer Fantasie haben, von denen sie aber dennoch nichts WISSEN und trotzdem danach forschen, um Beweise zu finden für ihre Fantastereien, das muss ich echt bewundern.
ABER: nach Gott zu forschen, was ja im weitläufigsten Sinne mit dieser Teilchenbeschleunigermaschine geschieht, das finde auch ich ziemlich abgehoben, und ich möchte mal gerne wissen, ob auch nur einer dieser Wissenschaftler gottesgläubig ist, das würde sich ja widersprechen. Denn der Glaube ist wiederum das Gegenteil von Wissen.
Wir alle haben eine andere Vorstellung von Gott in unserer Fantasie. Für den einen ist Gott ein rauschebärtiger, gütig dreinblickender Gott, für den anderen ist das Gottesbild verbunden mit Furcht, Demut usw.
Ich lasse mir, genau wie Du liebe Bandita, mein Gottesbild nicht "kaputtmachen"; mag es auch naiv sein, so zu denken, aber besser ein wenig naiv, als roh oder gar gottesgegnerisch.
Und das ist es, was ich meine: Ich halte diese Wissenschaftler eigentlich für gottesgegnerisch; sie sprechen zwar von "Gottesteilchen", glauben aber nicht an Gott.
Denn wer an Gott glaubt, braucht ihn nicht zu erforschen.
Ein Gottesleugner würde sagen: Nur der Dumme glaubt an Gott, aber der Wissenschaftler will ihn trotzdem "erforschen", entdecken, seine Existenz beweisen.
Ein Wissenschaftler der GLAUBT, statt zu WISSEN ist mir suspekt,den gibts auch sicher nicht, schrie ich ja oben schon.
Meine Güte, was habe ich jetzt für Gehirnwindungen niedergeschrieben. Ich werde es aber nicht löschen, nee, das mache ich jetzt nicht !!!!!!
__________________ Wem der grosse Wurf gelungen,
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25.11.2009 10:21 |
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Isolde

Moderator
  
Dabei seit: 15.02.2007
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Ich sehe immer wieder, dass sich vieles von selbst regelt. Eine kleines Insekt setzt den Teilchenbeschleuniger für ein Jahr außer Betrieb und Millionen werden in den Sand gesetzt. Vielleicht hat dieses kleine Insekt so manchen Forscher dazu angeregt, doch mehr Demut vor der Schöpfung zu haben.
__________________ Isolde
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25.11.2009 11:46 |
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tinah

sehr aktives Mitglied
 

Dabei seit: 15.07.2003
Beiträge: 877
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Mich beschäftigt eher die Frage, was passiert, wenn diese Wissenschaflter Erfolg haben und einen Urknall fabrizieren?
...dann bleibt die Frage nach der Existenz Gottes möglicherweise weiterhin offen, bis die neu erschaffene Erde sich soweit entwickelt hat, dass es darauf Lebewesen gibt, die über Gott nachdenken... - die alte Erde gibts dann nämlich möglicherweise nicht mehr...
wie war das noch, mit den Geistern die ich rief?
__________________ die Sonne scheint auch hinter Wolken
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30.11.2009 13:27 |
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